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Nova
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Kopfgewalt
Pochende Schläfen
Von einer Aura umgeben
Flackernde Augen
Nach Dunkelheit streben
Die Angst schwebt
Wie eine Wolke umher
Das gesenkte Haupt
Die Lider sind schwer
Sie wollen sich nicht öffnen
Die Bedrohung ist das Licht
Wie eine messerscharfe Klinge
Die das Hirn durchsticht
Am Ende siegt die Müdigkeit
Schwindlig dreht sich die Welt
Nachts schwingt die Hoffnung
Dass auch der Tag ins Dunkel fällt
Dann bricht der Morgen an
Es bleibt Erschöpfung zurück
Die Migräne ist fort
Und ich bin doch nicht verrückt
© Nova |
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19.06.2008, 23:29 | |
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Nova
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Kopfgewalt zweiter Teil
Beginn der bekannten Marter
Wiederkehrende Symptome
Der Schädel im Schraubstock
Mit dem Schmerz in Symbiose
Ein schwarzer Schleier
Der das Licht absorbiert
Den Verstand abgeschaltet
Weil er Wahnsinn zelebriert
Keinen Ton mehr ertragen
Die Sonne ersticken wollen
Sich ihr kampflos ergeben
Und der Pein Tribut zollen
72 Stunden perverse Folter
Pausenlos den Schmerz seziert
Und die Angst vor Augen
Dass daran der Geist krepiert
Ende der bekannten Marter
Abklingende Symptome
Der Schädel befreit sich
Der Schmerz löst die Symbiose
© Nova |
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22.07.2008, 21:18 | |
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Nova
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Kopfgewalt dritter und letzter Teil
Die Analyse beginnt wieder
Schleichend, in kleinen Schritten
Die Ahnung schwärzt den Tag
Und die Qual entsteht inmitten
Tabletten werden zu Smarties
Die Sinne drängen in die Offensive
Verwirrte Nerven senden Signale
Das Herz wird zur Lokomotive
Der Zug rollt voran
Das Dröhnen der Gleise
Der ängstliche Insasse
Es ist der Beginn der Reise
Stunden ziehen vorüber
Die Zeit hinterlässt Spuren
Gefühlte Jahre und
Anhaltende Uhren
Das Leben auf Distanz
Während der Krieg ausbricht
Die Kontrahenten folgen schon
Ihre Teilnahme ist Pflicht
Zum Ausgang kann keiner was sagen
Totenstille kehrte schnell ein
Es wimmerte nur noch der Schädel
Und alle andern gingen heim
© Nova |
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08.08.2008, 20:54 | |
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